Bayernligafinale – München fährt mit einer soliden Rückrunde den Bayernligasiga 2018 ein

Am 03. März 2018 war es in den Hallen des AC Olympia Schrobenhausen soweit. Die zweite und entscheidende Runde der Bayernliga 2018 im Kraftdreikampf stand an. Für den ACO war diese Veranstaltung eine große Herausforderung, hatten sie bis dato nur kleine Veranstaltungen in ihren Trainingshallen abgehalten. Mit großer Motivation kümmerten sie sich, eine perfekte Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Unter Mithilfe der Vereine aus Augsburg und München mit Technik, Scheiben- und Hantelmaterial wurde es eine rundum gelungene Veranstaltung. Besten Dank für den Mut der Ausrichtung und die tolle Bewältigung dessen. Hier hat sich auch wieder gezeigt, wenn man zusammenhilft, kann man großes veranstalten.

Nun zum sportlichen Geschehen.

Nach der ersten Runde hatten die Landeshauptstädter einen starken Vorsprung von knapp 100 Punkten. Hier zeigte sich, dass München trotz des freiwilligen Abstiegs aus der Bundesliga noch eine schlagkräftige Truppe ist und dies mit 1430 Punkten stark behauptete. Platz zwei belegte vorerst die Bundesligareserve des SC Oberölsbach. Platz drei und nochmals 100 Punkte hinter Platz zwei und hauchdünne vier Punkte vor Platz vier belegte die TSG Augsburg. Auf Platz vier rangierte der STC Bavaria 20 Landshut vor der dritten Mannschaft des SC Oberölsbach mit 13 Punkten Vorsprung. Diese Dichte ließ es für die Rückrunde spannend werden. Platz eins und zwei waren so gut wie sicher, sollte es keine gravierenden Ausfälle geben. Der Kampf um Platz drei sollte aber mit nur 17 Punkten Unterschied von drei bis fünf noch hart umkämpft sein.

ESV München-Neuaubing

Genau 62 Punkte blieben dem ESV München-Neuaubing Vorsprung zum Sieg der Bayernliga 2018. Krankheitsbedingt mussten die Neuaubinger auf Kapitän Sebastian Kaindl verzichten, konnten dennoch eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken. Nationalkaderathlet Philipp Schweda führte die Truppe mit einem für ihn lockeren Wettkampf an um sammelte in sechs Versuchen 775 kg und damit 487 Punkte für das Team. Classic-Kaderathlet Bernhard Klinger erwischte zwar keinen perfekten Tag, konnte aber RAW 667,5 kg abrufen und gute und wichtige 417 Punkte für seine Mannschaft beisteuern. Dies war wichtig, da Pascal Esterl bereits nach der Kniebeuge aus dem Rennen war, da er die geforderte Tiefe drei Mal nicht zeigen konnte. Sebastian „Glaser“ Simmerl ist mittlerweile eine feste Größe bei den Hauptstädter. Er wuchs förmlich über sich heraus und zeigte neun saubere Versuche und belohnte sich mit 740 kg und damit knapp 430 Punkten. Da wurde, dank Livestream, gleich die ersten Glückwünsche vom Kapitän in Facebook übermittelt.
Mit 1332,77 Punkten erzielten sie die drittbeste Leistung der Rückrunde und sicherten sich damit souverän mit 2763,74 Punkten den Bayernligasieg 2018.

SC Oberölsbach II

Nach einer starken ersten Runde der Reserve war es schwer in der Rückrunde die knapp 100 Punkte auf München aufzuholen. Letztes Jahr hat die Aufholjagd mit einem fulminanten Auftritt des Teams funktioniert, da sie in der ersten Runde federn lassen mussten, sodass auch Luft nach oben für die Rückrunde war. Dieses Jahr starteten sie mit starken 1339,66 Punkten. Nur mit viel Glück und Mithilfe aus München wäre ein Sieg noch möglich gewesen. Nichtsdestotrotz zeigte sich die Mannschaft nahezu in Bestform. Stammheber Thomas Lehmeier zeigte abermals einen tadellosen Wettkampf und holte mit neun gültigen Versuchen 720 kg und 468 Punkte zu einem neuen persönlichen Bestwert. Immer noch mit einer hartnäckigen Nasennebenhöhlenentzündung kämpfend, stellte sich Rosina Polster dennoch in den Dienst ihrer Mannschaft und konnte noch gute 453 Punkte aus 430 kg für die Mannschaft beisteuern. Maximilian Braun war nicht ganz mit seiner Leistung zufrieden. Er brauchte lediglich vier Versuche in die Wertung, konnte damit aber 700 kg erkämpfen und wichtige 440 Punkte zum Mannschaftstotal beisteuern. Kopf hoch, die Brachialität ist da, du musst sie nur entfesseln lassen. Gut abgesichert wurde die Mannschaft vom Superschwergewichtler Markus Gradel, der mit 680 kg noch gute 372 kg auf die Plattform zauberte.
Mit 1362,07 Punkten wurde die Bundesligareserve Tagessieger in Schrobenhausen. Mit 2701,73 Punkten festigten sie den zweiten Platz und damit die Vizemeisterschaft 2018.

TSG Augsburg

Die Augsburger kamen nach Schrobenhausen um mindestens mit einem dritten Platz diese Saison abzuschließen. Nach der ersten Runde lagen sie mit 1245,20 Punkten knapp vor dem Stemmclub und SCO III auf Platz drei. Knapp 100 Punkte auf den SCO II sollten schwer zu schlagen sein, waren aber nicht unmöglich. In Bestbesetzung ließen sie es in Schrobenhausen krachen und mussten sich mit 1348,47 Punkten und dem zweitbesten Tageswert keinesfalls verstecken. Stärkster Punktelieferant war abermals Andreas Schmid, der Gaststarter aus Neu-Ulm. Dieses Mal in kompletter Montur zeigte er einen starken Wettkampf und bewegte 750 kg gültig in die Wertung und erntete damit 473 Punkte. Als Trumpf spielten die Schwaben Daniel Eckert aus. Er ersetzte Patrick Kaindl und überzeugte prompt. Mit 687,5 kg holte er 440 Punkte zum Mannschaftskonto. Auch Gabor Farkas konnte sich im Vergleich zur Vorrunde nochmals um gute 10 Punkte steigern und lieferte mit 710 kg 435 Punkte ab. Abgesichert wurde die Mannschaft vom Chef Maximilian Ernst, der mit 627,5 kg noch gute 383 Punkte zeigte.
Mit Vollgastempo zu Platz drei. Dieser Platz war den Schwaben nicht mehr zu nehmen. Aus fünf Punkten Vorsprung wurden so 80 Punkte. Am Ende erreichten sie 2593,67 Punkte und werden so in den nächsten Jahren eine ernstzunehmende Mannschaft beim Kampf um den Titel.

STC Bavaria 20 Landshut

Nach der ersten Runde waren die Niederbayern in Schlagweite auf das Treppchen, konnten aber gegen die Schwabenpower nichts ausrichten. So mussten sie Platz vier nach hinten absichern. Auch hier war der Gaststarter Punktegarant der Mannschaft. Stefan Pagelsen vom Nachbarverein TG Landshut half tatkräftig aus und konnte so RAW (mit Bandagen) starke 672,5 kg und daraus resultierende 446 Punkte abliefern. Eine feste Größe im Mannschaftsaufgebot des Stemmclubs ist Andreas Staude. Er lieferte solide Versuche ab und konnte so aus sieben Gültigen 632,5 kg bewegen und 411 Punkte zum Mannschaftskonto beisteuern. Einen Punkt weniger brachte Viktor Prokopov aufs Punktekonto. 665 kg brachte er gültig in die Wertung. Wenn das Bankdrücken dann noch funktioniert, kommen schnell noch einmal wichtige 30 Punkte dazu. Mannschaftsführer Andre Ignor sicherte sein Team mit 550 kg und 375 Punkten ab.
Auch der Stemmclub konnte zur Vorrunde noch eine Schippe drauflegen. So belegen sie am zweiten Wettkampftag mit 1268,22 Punkten und im Gesamtklassement mit 2509,58 Punkten einen gefestigten vierten Platz.

SC Oberölsbach III

Einen starken fünften Platz in der ersten Runde lieferten die jungen Wilden des SCO mit 1228,94 Punkten ab und blieben in Schlagweite aufs Treppchen. Leider mussten sie zu Gunsten der zweiten Mannschaft federn lassen und Maximilian Braun abgeben. Priorität eins der dritten Mannschaft ist und war ganz klar die Jugend- und Juniorenwertung. Hier mussten das Triple her und der endgültige Gewinn des Pokals. Eine nahezu geschlossene Mannschaftsleistung sowohl auf der Waage als auf der Wettkampfbühne zeigte das Quartett. Vom Körpergewicht trennten sie insgesamt nur 1,5 kg. In der Relativwertung wären alle innerhalb von knapp 10 Punkten gelandet, hätte Maximilian Geitner seinen letzten Kreuzhebeversuch in die Wertung gebracht. Bester Mann der Mannschaft war Kevin Litwitz, der mit der Handbremse in acht Versuchen auf 560 kg und 409 Punkte kam. Zu neuen Bestwerten kamen die Youngster Silas Krejci und Sofia Walter. Silas biss sich im warsten Sinne des Wortes durch das Kniebeugen und Kreuzheben und wurde hier mit sechs gültigen Versuchen belohnt. Im Bankdrücken musste er nur 130 kg liegen lassen, sodass 552,5 kg 401,34 Punkte bedeuteten. Sofia konnte nach einer erfolgreichen DM nochmals lockere 5 kg auf ihr Total von 410 kg packen und wurde ebenfalls mit Durchbrechen der 400-Punkte-Marke belohnt (0,03 Punkte hinter Silas). Hierbei holte sie sich einen neuen Bayerischen Rekord im Bankdrücken und im Total. Abgesichert wurde die Mannschaft von Maximilian Geitner, der bis auf das Kreuzheben fehlerfrei ablieferte. Leider scheiterte er zwei Mal an den magischen 200 kg, die ebenfalls 400 Punkte bedeutet hätten. Hier spielte ihm, wie so oft das Köpfchen einen Streich.
Mit 1211,84 Punkten erreichten sie den sechsten Platz der Tageswertung und konnten sich hauchdünn für den Oberfranken auf Platz fünf mit 2440,78 Punkten in der Gesamtwertung behaupten.

AC Bavaria Forchheim

Mit 1168 Punkten und Platz sieben aus der Vorrunde gingen die Oberfranken ins Rennen. Im Januar mussten sie noch auf Mannschaftskapitän Thomas Starklauf verzichten, was einige Punkte kostete. Nun hieß es Boden gut machen und so viele Punkte wie möglich sammeln um noch in die erste Tabellenhälfte zu gelangen. Eine starke Generalprobe für die Bundesliga lieferte Thomas Starklauf ab. Jeweils nur einen Bank- und Kreuzhebeversuch musste er liegen lassen. Wobei der letzte Kreuzhebeversuch falsch von seiner Mannschaft berechnet wurde. Gefordert wurden im letzten Versuch 307,5 kg, benötigt wären aber lediglich 297,5 kg für Platz fünf im Total. Neuzugang und mittlerweile feste Größe in der Mannschaft ist der Bayreuther Jeremias Büchs. Auch er ließ nur zwei Versuche liegen und holte 637,5 kg und 406 Punkte für das Mannschaftstotal. Co-Trainer Simon Eichler hat es in der Kniebeuge spannend gemacht. Erst der letzte Versuch gelang ihm zur Zufriedenheit des Kampfgerichts. Danach lief es nahezu am Schnürchen. So kamen am Ende 565 kg und 401 Punkte zustande. Abgesichert wurde die Mannschaft von Sonja Graumann, die in der Beuge einen neuen Bestwert feiern konnte. 352,5 kg im Total bedeuteten 374 Punkte.
Mit 1265,39 Punkten erreichten sie Platz fünf der Tageswertung und mussten sich nur knapp mit 2433,48 Punkten mit Platz sechs in der Gesamtwertung begnügen. Langsam aber sicher, wird in Oberfranken eine schlagkräftige Truppe, die in den nächsten Jahren kräftig ein Wörtchen mitzureden hat auf dem Treppchen.

HSC Pfatter

Traditionell schon fast, stellt auch der HSC Pfatter nach Möglichkeit eine komplette Jugend- und Juniorenmannschaft. Die Nachwuchsarbeit lohnt auch hier. Mit viel Engagement sind sie stets bemüht, ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen und dabei wird auch die eine oder andere Fahrt nach Aischba in Kauf genommen, um stetig an Technik und Equipment zu arbeiten. Punktegarant der Oberpfälzer ist und bleibt Thomas Geserer. Eine kleine Schippe zur Vorrunde konnte er drauflegen und zeigte abermals einen tadellosen Wettkampf mit technisch sauberen Versuchen. Er wurde für seine gezeigten 612,5 kg mit 427 Punkten belohnt. Nach langer Wettkampfpause hat sich Johannes Fischer wieder ins Geschehen gestürzt und solida abgeliefert. Er konnte nicht ganz sein Potenzial ausschöpfen, zeigte aber schon wieder gute Versuche und schaffte so 507,5 kg, die 382 Punkte dem Team einbrachten. Hauchdünn dahinter reihte sich Phuong-Anh Nguyen („Funghi“) ein. Erstmals im Equipment zeigte sie, dass noch jede Menge Potential in ihr steckt, dass sich mit noch mehr Technikarbeit leicht herauskitzeln lässt. So schraubte sie ihr Total im Vergleich zur Vorrunde um mehr als 50 kg nach oben, sodass am Ende mit 315 kg 381 Punkte zu Buche standen. Abgesichert wurde das Team durch Newcomer Mirko Vrenegor, der seinen ersten Wettkampf absolvierte.
Mit 1190,15 Punkten landeten sie auf Platz sieben in der Rückrunde und mussten den AC Bavaria Forchheim in der Gesamtwertung vorbeilassen, sodass ebenfalls Platz sieben in der Gesamtwertung mit 2395,74 Punkten heraussprangen.

KSC Frauenau

Auf Platz achte landeten die Woidler nach der Vorrunde. Knapp 30 Punkte Vorsprung vor dem KSC Puch hatten sie sich erkämpfen können. Diesen Vorsprung galt es zu festigen um die Oberbayern auf Abstand zu halten. Dies gelang nur teilweise, aber dennoch gut genug um sich auf Platz acht halten zu können. Sie erlitten dabei einiges Verletzungspech. An dieser Stelle gute Besserung. Haltet die Ohren steif! Spartenleiter Michael Herzog produzierte in seinem letzten Beugeversuch einen ersten Schreckmoment. Hier musste er die Hantel unbewusst abwerfen, da er sich während der Ausführung vermutlich eine Zerrung des Oberschenkels zuzog. Gottseidank hat sich keiner durch den Abwurf verletzt. Mit gutem Teamwork konnte die Hantel schnell wieder in die Ständer geladen und für den nächsten Versuch beladen werden. Im Bankdrücken scheiterte er knapp an einem neuen bayerischen Rekord. Er erreichte mit einem Total von 662,5 kg noch gute 420 Relativpunkte und bayerische Rekorde in den Einzeldisziplinen und im Total. Angeschlagen ging Michael Hofbauer in den Wettkampf. Er zeigte dennoch einen soliden Wettkampf. Nur im abschließenden Kreuzheben musste er sich den fünf Zentnern geschlagen geben. Seine 630 kg waren 354,5 Punkt wert. Altmeister Lothar Pritzl kämpfte sich durch den Wettkampf. Im Bankdrücken hatte er wieder Probleme in der Schulter, sodass er es im Kreuzheben lockerer angehen ließ. Seine 550 kg waren 346 Punkte für das Team wert. Abgesichert wurden die Frauenauer von Altmesiter Alfons Mietz, der jeweisl zwei Vesuche in die Wertung brachte. 560 kg waren 329 Punkte wert. Alle Achtung vor dieser Leistung mit seinen 71 Jahren.
In der Tageswertung mussten sie sich trotz Punktesteigerung zur Vorrunde dem KSC Puch geschlagen geben und mit Platz neun und 1121,80 Punkten zufrieden sein. In der Gesamtwertung reihten sie sich dennoch auf Platz acht mit 2184,21 Punkten ein.

KSC Puch

Nachdem in der Vorrunde nur ein Schrumpfteam an den Start gehen konnte, fuhren die Oberbayern zur Rückrunde nach Schrobenhausen mit einem vollem Team. Hier war nochmal das Ziel, so viele Zähler wie möglich zu erreiche, um doch noch einen Platz im Gesamtklassement gut zu machen. Stärkster Heber war hier Jewgenij Kondraschow, der leicht angeschlagen aus dem Training heraus und teils in großem Equipment hebte. Mit 765 kg konnte er so wichtige 432 Punkte für sein Team beisteuern. Eine Schippe drauf zur Vorrunde legte Frederik Schmitz. Der Junior präsentierte sich in einem tadellosen Wettkampf von seiner besten Seite. Mit neun gültigen Versuchen erreichte er 450 kg, die ihm glatte 350 Punkte einbrachten. Routinier Max Heynck ließ nur jeweils im Bankdrücken und Kreuzheben einen Versuch liegen. So konnte er mit 515 kg im Total gute 344 Punkte für das Mannschaftskonto sammeln. Gut abgesichert hat die Mannschaft Sebastian Beck. Auch er hat sich gegenüber zur Vorrunde noch steigern können. 505 kg bedeuteten 331 Punkte.
In der Rückrunde landeten die Oberbayern mit erkämpften 1126,80 Punkten auf Platz acht vor dem KSC Frauenau. In der Gesamtwertung mussten sie sich dann doch geschlagen geben und kamen mit erreichten 2160,74 Punkten auf Platz neun.

AC Olympia Schrobenhausen

Nach der ersten Runde lagen die Oberbayern auf Platz zehn der Gesamtwertung. Für den Rück- und gleichzeitig Heimkampf hatten sich die Schrobenhausener viel vorgenommen. Um mehr als 50 Punkte konnten sie sich im Total steigern. So schafften sie einen versöhnlichen Ablauf der Bayernligasaison 2018 vor heimischem Publikum. Die junge Truppe zeigt Potential, dass in den nächsten Jahren noch ausgeschöpft werden muss. Hier kümmert sich Sebastian „Wast“ Ortlieb rührig um die junge Truppe. Bester Mann des jungen Teams war Alexander Bayerl. In einem fehlerfreien Wettkampf zeigte er in allen Disziplinen neue Bestwerte. So kamen am Ende 567,5 kg zustande, die 357 Punkte wert waren. Dies bedeutete 35 Punkte mehr als noch im Januar. Lukas Gallenberger ließ so gut wie nichts anbrennen. Mit acht gültigen Versuchen kam er noch auf gute 467,5 kg, die dem Team 319 Punkte einbrachte. Petra Dietmayr musste kurzfristig einspringen und machte es gleich in der Kniebeuge spannend. Erst im letzten Versuch bewegte sie die geforderten 115 kg gültig zur Hochstrecke. 315 kg im Total bedeuteten 313 Relativpunkte. Abgesichert wurde das Team von Lukas Meitz. Der knapp 55 kg leichte Junior kam mit sechs guten Versuchen auf 335 kg die ihm 310 Punkte einbrachten.
Mit 988,76 Punkten schrammten die Schrobenhausener knapp an der magischen 1000-Punkte-Marke vorbei und belegen in der Rückrunde und in der Gesamtwertung mit 1921,64 Punkten den zehnten Platz.

TSV Waging am See

Der letzte Platz der Vorrunde ging mit 874,59 Punkten an die Newcomer des TSV Waging am See. Zur Rückrunde musste das junge Team leider verletzungs- und krankheitsbedingt absagen. Last den Kopf nicht hängen. Nächstes Jahr wird wieder angegriffen.

Jugend- und Juniorenwertung

Insgesamt schafften es fünf Mannschaften ein volles Jugend- und Junioren Team in den beiden Runden der diesjährigen Saison zu stellen.

Platz fünf ging an den Ausrichter der Rückrunde, den ACO Schrobenhausen. Mit viel Herzblut versuchen Wast Ortlieb und Johann Goldstein immer wieder den Nachwuchs für den Kraftdreikampf zu begeistern und so haben sie es jedes Jahr geschafft Nachwuchsathleten zu stellen.

Auf Platz vier kämpfte sich der KSC Puch. Nach dem freiwilligen Ausstieg aus der Bayernliga etablieren sich die Oberbayern immer mehr und schaffen es sogar die jungen Burschen an die Hantel zu bringen.

Auf dem ersten Stockerlplatz landete der AC Bavaria Forchheim. Die Oberfranken sind die erste Mannschaft mit 400er Athleten. Gleich zwei Mal konnten sie ein 400 Punkte Total in die Wertung einbringen und insgesamt 1540 Punkte erringen.

Der HSC Pfatter erreichte den Silberrang in dieser Saison. Starke 1632 Relativpunkte konnten die Oberpfälzer in den zwei Runden zusammen tragen. Im nächsten Jahr sollte es ihnen gelingen, vier Mal die magischen 400 Punkte und mehr zu erreichen.

Das dritte Mal in Folge schaffte es die Jugend und Junioren des SC Oberölsbach den Titel zu verteidigen und damit den Wanderpokal in Aischba zu behalten. 1673 Relativpunkte schafften sie im Total und in der zweiten Runde kamen zwei neue 400er Athleten dazu, die in Zukunft noch einiges erreichen können.

Die Jugend und Junioren sind unsere Zukunft, in die wir immer investieren sollten. Heute sind sie noch Junioren und morgen schon Aktiv und wichtig für weitere Aufgaben.

Fazit

Nun ist die Bayernligasaison Kraftdreikamp 2018 schon wieder Geschichte. Aus bayerischer Sicht kann man wieder vollauf zufrieden sein. In der Liga haben elf Mannschaften teilgenommen. Die Tendenz ist steigend. Harmonisch und gemeinschaftlich ist die Liga über die Bühne gegangen. Es fanden sich zeitnah alle Ausrichter. Es wurde unter den Mannschaften ausgeholfen, zusammengeholfen und gemeinsam mitgefiebert. So soll es sein – so soll es bleiben.

Für die nächste Saison wünsche ich mir, dass es harmonisch und gemeinschaftlich weiter geht. Seid angespornt euch zu steigern und eure Teams mehr und mehr zusammenzuscheißen. Nur gemeinsam ist man stark. Hinter jeden starken Heber, steht auch ein starkes Team.

In diesem Sinne – bleibt gesund bzw. werdet wieder fit – im Mai bzw. Juni geht´s zur Bayerischen – 2019 ruft dann wieder die Bayernliga.

 

Rosina Polster
Vizepräsidentin Kraftdreikampf im BGKV e. V.

 

Hier geht´s zu den Livestream-Video´s!

Neuen Kommentar schreiben

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Um Spam zu vermeiden, beantworten Sie bitte die Frage.
Bundesverband Deutscher Kraftdreikämpfer e.V.
www.bvdk.de