Bericht zur Deutschen Meisterschaft im Kreuzheben 2016

Am 3. Dezember 2016 fanden die Deutschen Meisterschaften im Kreuzheben beim Greifenpower e. V. in Greifswald statt. Leider hatten sich nur 111 Teilnehmer gemeldet. Im Vorjahr waren es noch 191. Ob es an der geographischen Lage oder der vielen Meisterschaften im November und Dezember lag, bleibt aufzuarbeiten.

Erfreulicherweise gingen 23 Frauen an den Start. Die höchste Relativleistung erzielte Ana Geitner von der USV TU Dresden mit 204 Punkten. Ana bewältigte eine Last von 140 kg. Das ist mehr als ihr dreifaches Körpergewicht.

Bei den männlichen Jugendlichen und Junioren erreichte Nikolai Bauer vom TV Papenburg mit 277,5 kg und 169,6 Punkten die höchste Punktezahl. Pascal Mertin von FSV Sarstedt zog die höchste Last mit 280 kg, war aber wesentlich schwerer.

Pech hatte Hubert Wagner vom KBV Bautzen. Er konnte keinen Versuch in die Wertung bringen. Profitiert davon hat Eduard Tepper vom SV Motor Barth. Er wurde mit einer Last von 295 kg Sieger der Klasse bis 83 kg. Leider waren an diesem Tag die geforderten 313 kg zu schwer. Das wäre neuer Deutscher Rekord dieser Klasse gewesen.

Bei den männlichen Aktiven wurde es richtig spannend. In der Gewichtsklasse bis 93 kg bewältigten gleich drei Heber die Last von 270 kg. Hier musste das Körpergewicht über die Platzierung entscheiden. Das konnte Martin Lux vom KSV Renchtal nicht beeindrucken. Er gewann mit 285 kg die Goldmedaille.

In der Klasse bis 105 kg fing Mykola Grapp vom SV Quitt Ankum gleich mit 340 kg an und bewältigte diese Last spielend. Leider waren die beiden anderen Versuche mit einer Rekordlast von 361 kg etwas zu schwer. Das wäre ein neuer Deutschen Rekord gewesen.

Andreas Reiz vom SV Motor Barth bewältigte in der Klasse bis 120 kg die Last von 355 kg und zog somit die höchste Last des Tages. Das war neuer Deutscher Rekord und bedeutete den Relativsieg aller Athleten.

In der AK I konnte Dr. Marcus Heinzen vom KSV Bochum mit runden 300 kg überzeugen und erzielte das bete Ergebnis mit 174,7 Relativpunkten.

Torsten Pfeiffer vom Gostorfer SV verfehlte in der AK II die 300 kg denkbar knapp, konnte aber mit sehr guten 292,5 kg die Goldmedaille in der Klasse bis 120 kg gewinnen und wurde entsprechend Relativsieger dieser Alterskategorie.

Alfons Mietz vom bayerischen KSC Frauenau erreichte in der AK III mit gezogenen 220 kg die beste Leistung seiner Klasse.

Schlussendlich konnte Ludwig Werner vom AC Germania Aschaffenburg-Schweinheim in der AK IV 140 kg zur Hochstrecke bringen und wurde mit 122 Punkten Relativsieger.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Meisterschaft sehr gut organisiert war. Sandrino Herder hatte mehrere Vereine aus Mecklenburg-Vorpommern in die Organisation eingebunden und es funktionierte hervorragend. Die Cafeteria war “gut und günstig“ und hatte ein reichhaltiges Angebot.

Damit haben sie sich für die Ausrichtung einer weiteren Deutschen Meisterschaft für 2017 entsprechend empfohlen.

 

Karl-Heinz Voscul
Referent für Wettkämpfe im BVDK e. V.

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