Lauchhammer begrüßte 133 Athletinnen und Athleten zu den Deutschen Meisterschaften im Bankdrücken der Senioren

Vom August in den November verlegt

Der Powerlifting Lauchhammer war wie bereits schon im Jahr 2011 Ausrichter dieser Deutschen Meisterschaften im Bankdrücken. Die große Hitze letztes Jahr, die einigen sicherlich zu schaffen gemacht hatte, blieb dieses Jahr aus, da die Veranstaltung vom ...August in den November verlegt wurde. Dieses Jahr wurde erstmals wieder der Wettkampf an einem Tag ausgetragen.
Der bisherige Teilnehmerrekord mit 213 gemeldeten Athletinnen und Athleten wurde im Jahr 2003 bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Oberölsbach erreicht. Mit 194 Meldungen rangiert die DM von 2009 nur knapp dahinter. Im vergangenen Jahr wurde ein deutlicher Rückgang bei den Teilnehmern sichtbar. Hier gingen nur noch 131 Athletinnen und Athleten an den Start. Ein kleiner Lichtblick sind die 143 gemeldeten Starterinnen und Starter in diesem Jahr. Hier gingen am Ende tatsächlich 133 Athletinnen und Athleten an den Start. Wir hoffen, dass der Abwärtstrend ein Ende gefunden hat und wir nächstes Jahr in Essen eine Vielzahl mehr an Athletinnen und Athleten begrüßen dürfen.

Motiviert durch die ausgezeichnete Wettkampfatmosphäre boten die Athletinnen und Athleten zum Teil überragende Leistungen.

weibliche AK I – Iris Kunkel setzt sich knapp vor Gabi Hirner durch

Bei den Frauen der Altersklasse I gingen insgesamt 10 Athletinnen an den Start. Ein tolles nationales Comeback feierte in der Klasse bis 57 kg Gabriela Hirner vom KSC II Amberg. Mit einer tollen Serie von 95-100-105 kg zeigte sie sich in alter Form. Insgesamt konnte sie hier 122 Punkte zur Relativwertung beisteuern und musste sich Relativ nur knapp Iris Kunkel geschlagen geben. Den zweiten Platz dieser Gewichtsklasse belegte mit ebenfalls einer tadellosen Serie und am Ende soliden 72,5 kg Jacqueline Lorenz vom KSF Stöckigt. Im Alleingang zur Deutschen Meisterin absolvierte Petra Nothnagel vom SC Elite Hannover in der Klasse bis 63 kg zwei gültige Versuche mit am Ende 80 kg. 82,5 kg wollten an diesem Tage nicht gelingen. In der Klasse bis 72 kg wurde hart gekämpft. Verdient wurde hier Iris Kunkel vom AC Siegen Deutsche Meisterin. Ungewohnter weise ging sie in der Klasse bis 72 kg an den Start. Mit einer tollen Form konnte sie am Ende 117,5 kg in die Wertung bringen, die ihr vor ein paar Wochen in Pilsen die Goldmedaille beschert hätte. Mit erreichten 124 Punkten wurde sie nicht nur in der Altersklasse I sondern bei den gesamten Frauen Relativsiegerin. Den zweiten Platz erkämpfte sich Frieda Holzer (ehemals Guttenberger) vom PSC Rosenberg mit 107,5 kg. Sie startete RAW mit sicheren 80 kg und ging im zweiten Versuch gleich auf 107,5 kg, die sie am Ende in die Wertung bringen konnte. Der Angriff auf Iris und 117,5 kg waren dann doch zu schwer. Auf den dritten Platz landete Karina Müller-Freyer vom VfV 1898 Cremlingen mit 97,5 kg. Den Weg zurück in das Wettkampfgeschehen hat auch Birgit Witt vom PSV Schwedt/Oder in der Klasse bis 84 kg gefunden. Mit einer Klasse Vorstellung von 110-117,5-122,5 kg konnte sie durchaus beeindrucken. Mit starken 109 Punkten ergatterte sich Birgit den dritten Platz der Relativwertung. Hier konnte Sylvia Wunderlich vom Sanssouci Gym Potsdam nichts entgegen setzen. Sie zeigte aber dennoch starke Versuche über 92,5 bzw. 97,5 kg. Die Klasse plus 84 kg war hart umkämpft. Beide Athletinnen zeigten in allen drei Versuchen die gleiche Last. Vizeeuropameisterin Carola Graul vom Hellas 09 Oranienbaum und Gabriele Bräu vom ESV München-Neuaubing stiegen mit runden 100 kg in den Wettkampf ein. Beide steigerten dann auf 105 kg, die leider beide auch im dritten Versuch nicht in die Wertung bringen konnten. Am Ende hatte Carola Graul auf Grund des geringeren Körpergewichts die Nase vorne und wurde Deutsche Meisterin.

 

weibliche AK II – Ursula Häuser mit deutschen Rekord zum Relativsieg

Mit zwei Athletinnen mehr war die Altersklasse II ein wenig besser besetzt als die Altersklasse I. In der Klasse bis 52 kg holte sich Marina Wiethorn vom SC Elite Hannover mit 42,5 kg den Deutschen Meistertitel im Alleingang. Nach dem Loch auf den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Herne zeigte Pia Kring vom FCRM Rüsselsheim in der Klasse bis 57 kg alte Stärke. Mit lockeren 60 kg RAW stieg sie ein und steigerte auf Bestwert von 85 kg. Die geforderten 85 kg meisterte sie mit Shirt tadellos und stellte damit ihren Bestwert ein. Die Steigerung auf 90 kg war aber dann doch noch zu viel. Am Ende konnte sie sich mit ihren runden 100 Punkten den dritten Platz der Relativwertung erkämpfen. Den zweiten Platz der Klasse bis 57 kg erzielte mit drei gültigen Versuchen und 47,5 kg Beate Normann vom PSV Sonneberg. Eine starke Vorstellung in der Klasse bis 63 kg zeigte Monika Schnölzer vom FC Ebenhofen. RAW-startend konnte sie 85 und 90 kg tadellos in die Wertung bringen. Die im dritten Versuch geforderten 95 kg wollten nicht mehr gültig gelingen. Mit ihren gesammelten 102 Punkten belegte sie am Ende den zweiten Platz der Relativwertung. Ihre beiden Konkurrentinnen innerhalb der Gewichtsklasse schieden ohne Wertung aus. Marlies Winkel scheiterte hier drei Mal an 95 kg und Petra Hoene an 50 bzw. 52,5 kg. Mit 70 kg konnte Marianne Lankau vom SC Elite Hannover im Alleingang die Klasse bis 72 kg für sich entscheiden. Spätere Relativsiegerin und Siegerin der Klasse bis 84 kg wurde Ursula Häuser vom FCRM Rüsselsheim. Mit drei starken Versuche über 107,5-110 und 115,5 kg erzielte sie 110 Relativpunkte. Mit den aufgelegten und sauber bewältigten 115,5 kg zeigte sie außerdem einen neuen Deutschen Rekord dieser Klasse. Platz zwei ging, wie bereits vor zwei Monaten in Herne auch an Eva Speth vom TSV Burgau, die mit 105 kg eine respektable Leistung zeigte. Mit nur einem gültigen Versuch über 75 kg konnte Anke Beninga vom SC Elite Hannover den dritten Platz belegen. Spannend wurde es auch in der Klasse plus 84 kg. Bis zum dritten Versuch lag Kirsten Schwade vom AC 92 Weinheim vorne. Barbara Meyer von Greifenpower konnte ihren ersten und zweiten Versuch von 90 bzw. 92,5 kg nicht in die Wertung bringen. Im dritten Versuch ging Barbara aufs Ganze und steigerte nochmals um 2,5 kg auf 95 kg. Dieses Mal konnte sie den Versuch tadellos in die Wertung bringen und sich vor Kirsten Schwade schieben. Diese konnte die geforderten 95 kg nicht mehr in die Wertung bringen und wurde zweite dieser Klasse.

 

weibliche AKK III & IV – Anita Thimm ganz Vorne

In den Altersklassen III und IV gingen insgesamt nur drei Athletinnen an den Start. Alle drei Starterinnen wurden im Alleingang Deutsche Meister. In der Gesamtrelativwertung der AK III & IV wurde mit 82 Punkten Anita Thimm vom KSV Langen Relativsiegerin. Sie zeigte in der Klasse bis 63 kg mit 70 und 75 kg schöne Versuche und verzichtete auf einen abschließenden dritten Versuch. Auf den zweiten Relativrang landete mit 10 Punkten weniger Ilona Korn vom PSV Sonneberg. Sie zeigte am Ende noch ordentliche 60 kg in der Klasse bis 56 kg. Der dritte Relativplatz ging mit 63 Punkten an unsere älteste Teilnehmerin, Ursula Nothnagel vom SC Elite Hannover. Uschi ging in der AK IV bis 63 kg an den Start und konnte am Ende 57,5 kg in die Wertung bringen.

 

männliche AK I – Klaus Semskij überzeugt in neuer Gewichtsklasse

In der Altersklasse I gingen 35 Athleten an den Start. Einen eindeutigen Sieg fuhr in der Klasse bis 74 kg Andreas Pöhls vom Herrnburger AV 77 mit 185 kg ein. Er zeigte schöne Versuche über 180 bzw. 185 kg und zeigte noch eine Menge Potenzial. Trotzdem scheiterte er noch an 190 kg, die sicherlich nächstes Jahr fallen werden. Den zweiten Platz erkämpfte sich knapp Mario Schulz vom SSV Samswegen mit 157,5 kg. Dahinter folgte Mike Grzibek vom KSV Zillbach mit 155 kg. In der Klasse bis 83 kg gab es einige Zweikämpfe zu verzeichnen. Glücklicher Sieger mit einer fehlerlosen Serie wurde Ingo Woschny vom Sanssouci Gym Potsdam mit 170-175 und am Ende 180 kg. Der Angriff von Ricardo Schunk vom TSV Katzwang misslang und so musste er sich mit seinen 175 kg aus dem zweiten Versuch und der Silbermedaille zufrieden geben. Glücklicher Gewinner der Bronzemedaille konnte Jens Schünemann vom SV Stahl Blankenburg sein. Mit seinen zweiten Versuch von 165 kg konnte er sich vor Hans-Ulrich Sickert vom SV 1919 Grimma setzen. Die Angriffe von Hans-Ulrich über 162,5 bzw. 167,5 kg wollten einfach nicht gelingen und so blieben Am Ende 155 kg übrig. Auf den weiteren Plätzen folgten Helmut Sontheimer und Axel Wodtke. Wohl am meisten wurde der Auftritt von Klaus Semskij vom STC Bavaria 20 Landshut in der Klasse bis 93 kg erwartet. Hier wollte jeder wissen, was nach seiner erfolgreichen „Diät“ an Leistung übrig geblieben ist. Mit dem Relativsieg von 158 Punkten und am Ende 250 kg konnte Klaus eindrucksvoll zeigen, dass man(n) auch eine Klasse tiefer immer noch Klasse ist. Klaus stieg mit Deutschen Rekord von 231 kg ein und konnte in der Wiederholung diesen auch noch auf 250 kg erhöhen. Chancenlos folgte auf Platz zwei Axel Gent vom SV Grieben mit einer tollen 3er Serie und am Ende 210 kg. Der Bronzeplatz ging an Ralf Millers vom KBV Bautzen mit 165 kg. Dahinter folgte knapp mit 160 kg Olaf Schultz vom SV Grieben. Ungeschlagen in der Klasse bis 105 kg war Wolfgang Zimmermann mit 255 kg. Die geforderten 260 kg aus dem dritten Versuch wollten einfach nicht mehr gültig gelingen. Mit einem 0,1 Punkte Vorsprung und insgesamt 153 Punkte konnte er sich den zweiten Platz der Relativwertung gewinnen. Einen kleinen Beigeschmack hat die Leistung trotzdem. Wäre er vor ein paar Wochen in dieser Klasse bei den Europameisterschaften gestartet, hätte er den Europameistertitel mit den hier gezeigten 255 kg holen können, so blieb nur der vierte Platz in der Klasse bis 120 kg. Den zweiten Platz der Klasse bis 105 kg erkämpfte sich Swen Engel vom Powerlifting Lauchhammer mit 232,5 kg knapp vor Uwe Hering vom KSV Bad Lausick mit 227,5 kg. Dahinter reihten sich Fatih Zeybek, Jan Kühl, Andre Preußler und Michael Ohnesorge ein. Ganz ohne einen gültigen Versuch blieben leider Alex Diek und Thomas Lange. Ein spannendes Vierer-Duell um den Deutschen Titel sollte es in der Klasse bis 120 kg geben. Hier konnte jeder gewinnen. Am Ende behielt Patrick Gudd vom Powerlifting Duisburg die meisten Nerven. Er stieg zwar mit einem ungültigen Versuch ein, konnte sich aber entsprechend mit seinen Versuchen über 255 und 262,5 kg steigern und den Titel an sich nehmen. Knapp dahinter folgte Jens Christalle vom Hausdorfer SV mit nur einem gültigen Einstiegsversuch von 260 kg. Er scheiterte zwei Mal an der Siegerlast. Ein kleiner Trost ist sicher der dritte Platz der Relativwertung vor seinem Klassenkonkurrent Patrick Gudd. Platz drei sicherte sich mit 255 kg Mario Schwanke vom STC Bavaria 20 Landshut, der ebenfalls den ersten Platz eingreifen wollte und im letzten Versuch scheiterte. Platz vier ging noch mit 247,5 kg an Petar Antic vom SV Großkochberg. Stark war ausnahmsweise auch die Klasse plus 120 kg besetzt. Hier gingen nach der Meldeliste gleich vier Männer in das Superschwergewicht. Wie bereits bei den Europameisterschaften im Oktober konnte auch hier Jürgen Löther vom Lobensteiner AV 93 das Duell mit Jürgen Rekittke vom Powerlifting Duisburg für sich entscheiden. Mit 255 kg zu 247,5 war es eine relativ eindeutige Entscheidung. Auf den dritten Platz konnte sich Aufsteiger Roman Reinbold vom TSV Katzwang mit 245 kg setzen. Dahinter setzte sich zweiter Aufsteiger Marco Klewe vom PSV Schwedt/Oder mit 235 kg. Weiter reihten sich Andree Vogel, Swen Plamper, Matthias Wagner, Georg Haug und Norbert Rosenkranz ein.

 

Männliche AK II – Tageshöchstlast von Jürgen Lochner

Die stärkste Teilnehmergruppe der Veranstaltung wurde in der Altersklasse II mit 40 Startern gezählt. Schön zu sehen, dass unsere 50-59 Jährigen noch richtig aktiv im Geschehen mitwirken. Mit ordentlichen 147,5 kg gewann in der Klasse bis 66 kg Karsten Gelhar vom TSV 90 Zehdenick. Den zweiten Platz sicherte sich Kurt Rooch vom Powerlifting Lauchhammer mit einem gültigen Versuch über 135 kg. Platz drei nach einer Zitterpartie ging an Harald Decker vom TSV 1860 Stralsund, der erst im dritten Versuch seine 125 kg gültig in die Wertung bringen konnte. Nach dem unglücklichen Ausscheiden bei den Europameisterschaften im Oktober konnte Klaus Griesch vom Iron Athletik SC Erfurt in der Klasse bis 74 kg bei diesen Deutschen Meisterschaften einen versöhnlichen Abschluss des Jahres feiern. Ohne Gefahr holte er sich mit 172,5 kg den Deutschen Meistertitel, scheiterte aber knapp an der neuen Deutschen Rekordlast von 180,5 kg. Mit noch soliden 145 kg aus dem ersten Versuch konnte sich Peter Leister vom Power Gym Wiesbaden den zweiten Platz sichern, da sein härtester Konkurrent, Dieter Appelmann vom AC Usedom an den geforderten 145 kg drei Mal scheiterte und aus den Wettkampf ausschied. Der dritte Platz mit nur einem gültigen Einstiegsversuch von 110 kg ging an Horst Bauer vom 1. AC Bayreuth. Mit der Vielzahl von ungültigen Versuchen ging es in der Klasse bis 83 kg weiter. Hier gewann mit ebenfalls nur einem gültigen Versuch Frank Heinrich vom TSV 1860 Stralsund mit seinem zweiten Versuch von 202,5 kg. Er scheiterte noch an 207,5 kg. Auch der zweite Platz zeigte nur einen ansprechenden Versuch mit 180 kg, der auch gültig in die Wertung ging. Diesen zeigte Arthur Hirner vom KSC II Amberg. Er scheiterte in den weiteren Versuchen an den geforderten 205 kg, die noch den Sieg bedeutet hätten. Knapp hinter Arthur reihte sich Heinz Schmiedeck vom Powerlifting Lauchhammer ein, der 170 bzw. 175 kg gültig in die Wertung bringen konnte. Der vierte Platz ging mit ebenfalls nur einem gültigen Versuch an Uwe Reinhardt vom KSF Stöckigt. Mit neuen Athleten war die Klasse bis 93 kg am Stärksten der Altersklasse II besetzt. Die Plätze eins bis drei sollten sich Detlef Götzke vom SSV Samswegen, Hans-Jürgen Ehrt vom KSC II Amberg und Klaus-Dieter Jacob vom TSV 90 Zehdenick in Abwesenheit von Peer Hänsicke vom SV Motor Eberswalde unter sich ausmachen. Mit einem zu hohen Einstiegsversuch kickte sich gleich mal Klaus-Dieter Jacob aus dem Rennen. Er konnte mit 205 kg keinen einzigen gültigen Versuch in die Wertung bringen. Mit einer sauberen 3er Serie konnte am Ende Detlef Götzke den Titel für sich entscheiden und sozusagen den Sack mit 200 kg zu machen. Hans-Jürgen Ehrt stieg gleich mit 200 kg ein, war aber schwerer als Detlef Götzke. Hans-Jürgen blieb auf Grund der zwei Fehlversuche von 205 kg bei 200 kg hängen und musste sich mit den zweiten Platz zufrieden geben. Nutznießer auf den Bronzeplatz war Uwe Schwaier vom ASV 1897 Neu-Ulm mit seinen einzigen gültigen Versuch über 152,5 kg aus dem ersten Durchgang. Er scheiterte an 157,5 kg und ließ den Letzten gänzlich aus. Knapp dahinter setzten sich mit jeweils 150 kg Günter Ebelt, Egon Escher und Hans-Peter Büngers. Es folgten mit 145 kg Michael Kürbis und Josef Seitz. Der Vizeweltmeister der Klasse bis 105 kg hatte es schwer. Thomas Müller vom PSV Schwedt/Oder konnte sich im direkten Duell mit Frank Schulze vom Hellas 09 Oranienbaum nicht durchsetzen. Frank gewann mit einer sauberen 3er Serie und am Ende 205 kg. Thomas brachte es mit zwei gültigen Versuchen auf 202,5 kg und scheiterte knapp an den geforderten 207,5 kg. Den dritten Platz mit einem einwandfreien Wettkampf sicherte sich Peter Kirsch von der SG Randersacker mit runden 200 kg. Pech hatte hier der viertplatzierte Frank Bruntsch vom PSV Schwedt/Oder, der knapp an 202,5 kg scheiterte und sich mit 197,5 kg mit den undankbaren vierten Platz zufrieden geben musste. Dahinter reihten sich Marco Seidler, Stephan Krebs und Klaus Cech ein. Gewinner der Klasse bis 120 kg und gleichzeitig Zweiter der Relativwertung wurde Fred Jahnke von Greifenpower mit einer einwandfreien und tadellosen Leistung von 237,5 kg. Ihm konnte keiner den Platz streitig machen. Dahinter reihte sich Teamkollege und Dritter der Europameisterschaften Bernd Meyer mit 220 kg ein. Er scheiterte an 227,5 und 232,5 kg. Mit noch 210 kg und einer soliden 3er Serie reihte sich auf Platz drei Jörg Pollmann vom Powerlifting Duisburg ein. Vereinskollege Uwe Dörfert konnte sich mit 192,5 kg den vierten Platz sichern und scheiterte deutlich bei seinen Angriff auf Platz drei. Weitere Plätze gingen an Bernd Helfenbein, Michael Schäfer und Bernd Hillert. Noch bei den Europameisterschaften mit 270 kg drei Mal gescheitert, machte es dieses Mal Jürgen Lochner vom FC Ebenhofen in der Klasse plus 120 kg deutlich besser. Nach lockerem Einstieg von 260 kg, steigerte er auf 270 kg, die er ebenfalls tadellos in die Wertung bringen konnte. Die Steigerung auf 280 kg war aber am Ende doch noch zu viel. Dies reichte mit knapp 30 kg Vorsprung zum Sieg der Klasse und mit 148 Punkten den Sieg der Relativwertung. Mit einem tollen Ergebnis konnte Udo Thielking vom FCRM Rüsselsheim glänzen. Er schaffte mit 235 und 242,5 kg zwei gültige Versuche und konnte sich sichtlich über seine Silbermedaille freuen. Zusätzlich erkämpfte er sich mit 137 Punkten den dritten Platz der Relativwertung. Mit 30 kg Abstand konnte sich Dariusz Bojarczuk vom SV Siegfried-Nordwest Berlin den dritten Platz unter Dach und Fach bringen. Dahinter folgten Lutz Stoppa, Volker Wirt und Karl-Heinz May.

 

männliche AK III – Hans-Peter Falk war nicht zu schlagen

Mit einem Teilnehmerfeld von 21 Athleten ging die Altersklasse III an den Start. Joachim Lietzau musste sich, wie schon oft, in der Klasse bis 66 kg den Titel im Alleingang holen. Mit 140,5 kg aus dem zweiten Versuch konnte er einen neuen Deutschen Rekord aufstellen. Die geforderten 145 kg waren an diesem Tage noch zu schwer. In der Klasse bis 74 kg hätte sich Ernst Klewe vom PSV Schwedt/Oder nur selber schlagen können. Mit einem einwandfreien Wettkampf inklusive drei gültigen Versuchen zeigte er am Ende 137,5 kg. Auf den Plätzen zwei und drei mit jeweils einem gültigen Versuch landeten Gunter Bednarek vom VfL Pfullingen mit 97,5 kg und Dieter Richter vom FC Spandau mit 90 kg. Gut besetzt ging die Klasse bis 83 kg an den Start. Einen knappen Start- und Ziel-Sieg zeigte hier der Barther Rainer Thomas mit 165-170-175 kg. Ihm konnte nur Wolf-Peter Springstein gefährlich werden, der am Ende 162,5 kg in die Wertung brachte. Den Bronzeplatz sicherte sich mit nur einem gültigen Versuch und 155 kg Gunter Ute vom AC Rendsburg. Platz vier ging an Gerhard Baumeister vom AC Weinheim mit 150 kg vor Peter Bischoff vom SV 1919 Grimma mit 132,5 kg. Nach dem Klassensieg konnte Rainer Thomas mit seinen 117,75 Punkten sich immerhin noch den dritten Platz der Relativwertung holen. In einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen konnte sich am Ende in der Klasse bis 93 kg Reinhard Herrmann vom PSV Schwedt/Oder nur auf Grund seines Körpergewichts vor Fred Marienfeld vom SC Elite Hannover durchsetzen. Reinhard stieg mit gültigen 160 kg ein und steigerte erfolgreich auf 162,5 kg. Fred begann mit 157,5 kg und setzte seinen Wettkampf erfolgreich mit ebenfalls 162,5 kg fort. Beide Athleten konnten ihren letzten Versuch mit 167,5 kg nicht in die Wertung bringen, so blieben bei beiden 162,5 kg stehen mit dem glücklichen Ende bei Reinhard Herrmann. Mit 6 Athleten war die Klasse bis 105 kg am Größten besetzt. Klassenfavorit Helmut Reimann vom Todtglüsinger SV konnte sich ungefährdet mit 195 kg den Titel dieser Konkurrenz sichern. Mit den erzielten 118,44 Punkten sicherte er sich knapp vor Rainer Thomas den zweiten Platz der Relativwertung. Mit noch ordentlichen 177,5 kg nach ungültigen 172,5 kg konnte sich Reinhard Wentzel vom PSV Schwedt/Oder auf den zweiten Platz der Klasse bis 93 kg setzen. Mit noch 160 kg aus dem ersten Versuch konnte sich Aufsteiger Manfred Schramm vom TSV Schwalbe Tündern den dritten Platz erkämpfen. Mit gescheitertem Angriff auf Platz drei musste sich am Ende Hans-Joachim Thürk vom TSV 1860 Stralsund mit dem vierten Platz mit 150 kg begnügen. Auf den weiteren Plätzen folgten Hartmut Grulke und Dieter Frey. Unangefochtener Relativsieger und Gewinner der Klasse bis 120 kg wurde Hans-Peter Falk vom Herrnburger AV. Der Vizeeuropameister konnte sich über 202,5 auf 212,5 kg steigern und scheiterte nur knapp an 215 kg. Dies brachte ihm 124 Relativpunkte und Platz eins ein. Mit soliden 180 kg setzte sich Hermann Gruel vom SV Motor Wolgast auf den zweiten Platz.

 

männliche AK IV – Norbert Ritzrow zeigt Deutschen Rekord

Mit 12 Teilnehmern war die Altersklasse IV noch relativ gut besetzt. Nur eine Woche nach seinen Deutschen Meistertitel im Kreuzheben konnte sich Ludwig Werner vom AC Germania Aschaffenburg-Schweinheim in der Klasse bis 59 kg im Alleingang mit 75 kg sich ebenfalls den Titel holen. In der Klasse bis 74 kg wurde ordentlich gepokert. Am Ende setzte sich Hanns Nägerl vom PSC Rosenberg, der eine Klasse nach oben gerückt war, durch. Mit einer schönen Serie von 95-102,5-110 kg zeigte er ansprechende Versuche. Auf den zweiten Platz landete Wilfried Häusler, der eigentlich aus der Klasse bis 83 kg kam. Er lag nach dem zweiten Versuch noch vorne, konnte aber seine geforderte Steigerung auf 112,5 kg nicht mehr bewältigen und musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Den dritten Platz mit 85 kg belegte der älteste Teilnehmer der Veranstaltung mit fast 80 Jahren, Klemens Kratzer vom SC Oberölsbach Spannend wurde es auch in der Klasse bis 83 kg. Die ersten drei Athleten hatten Chancen auf den Titel. Am Ende setzte sich Werner Kuhrt vom SV Motor Wolgast mit 127,5 kg durch. Dahinter setzte sich auf Grund des leichteren Körpergewichts Horst Lorenz vom SV Motor Eberswalde mit 125 kg gefolgt von Arthur Ahle vom TSV Burgau. Mit 92,5 kg setzte sich ebenfalls ein Burgauer mit Johann Mader auf den vierten Platz. Werner Kuhrt konnte sich mit seinen 86 Punkten den dritten Platz der Relativwertung erkämpfen. Im Alleingang wurde in der Klasse bis 93 kg mit einem tadellosen Wettkampf und 145 kg Harald Will vom AC 92 Weinheim Deutscher Meister. Mit seinen erreichten 93 Punkten wurde er am Ende noch Zweiter der Relativwertung. Die Klasse bis 105 kg war die letzte Gewichtsklasse dieser Alterskonkurrenz. Souverän zum Deutschen Meister drückte sich Norbert Ritzrow vom AC Goliath Mengede mit drei gültigen Versuchen und 165 kg. Mit dem letzten Versuch über 165 kg stellte er gleichzeitig einen neuen Deutschen Rekord auf und wurde mit 99 Punkte Relativsieger der Altersklasse IV. Den Sprung auf Platz zwei schaffte Klaus Feldmann vom SV Siegfried-Nordwest Berlin mit nur einem gültigen Versuch und 115 kg. Platz drei ging an Hans Weder vom FC Spandau mit 100 kg.

Kommentare

Helmut Rangnit (nicht überprüft)
MASTERS LAUCHHAMMER

Super Bericht
leider ein kleiner FEHLER
PATRICK Gudd Deutscher Meister AK1 startet für PL-Duisburg und nicht für PL-Lauchhammer

Rosina Polster
Bild des Benutzers Rosina Polster
Danke für den Hinweis. Ist

Danke für den Hinweis. Ist geändert!

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